Leistungsfähigkeit für Ihre Schulter. OMOCURA Arzt erklärt anhand eines anatomischen Schultermodells die Schulterchirurgie in der OMOCURA Praxis. Anatomisches Schultergelenk-Modell – medizinische Visualisierung bei OMOCURA

Schulterchirurgie auf internationalem Niveau.

OMOCURA ist Ihre Praxis für Schulterchirurgie in Hamburg.

Das Schultergelenk ist komplex. Und zwar so komplex, dass es zu vielen Symptomen und Beschwerden unzählige Ursachen geben kann. Daher ist neben einer hervorragenden medizinischen Aus- und Weiterbildung eines unersetzlich: Erfahrung. Ihr Team bei OMOCURA bringt umfassende Erfahrung in der arthroskopischen Schulterchirurgie, der Wiederherstellungs- und Rekonstruktionschirurgie sowie in der endoprothetischen Versorgung der Schulter mit.

 

Wir behandeln auf internationalem Niveau. Der Austausch mit führenden Fachleuten der Schulterchirurgie ist in die Arbeitsweise von OMOCURA eingeflossen. Dieser besonders hohe Qualitätsanspruch unseres gesamten Teams kommt Ihnen und Ihrer Gesundheit zugute.

Was ist Arthroskopie?

Die Arthroskopie erlaubt auf minimalinvasive Weise die Darstellung des kompletten Gelenks, was in der offenen Chirurgie häufig nicht gelingt. Ermöglicht wird dies durch sehr präzise Techniken, indem über kleine Hautschnitte die Arbeitsinstrumente in das Gelenk eingeführt werden. Diese Vorgehensweise schont das Gewebe. Mittlerweile ist die Technik derart fortgeschritten, dass nunmehr alle rekonstruktiven Operationen arthroskopisch durchgeführt werden können. Wir bieten Ihnen somit alle rekonstruktiven Verfahren an der Schulter in arthroskopischer Weise (Schlüssellochtechnik) an. Unser Fokus liegt dabei auf der Wiederherstellung der natürlichen Funktionen, etwa nach Unfällen oder komplexen Sehnenverletzungen.

Arthroskopie der Schulter an anatomischem Gelenkmodell – minimalinvasive Schulterchirurgie bei OMOCURA

Die Schulter-OP: sinnvoll oder nicht?

Mythen und Fakten über Schulteroperationen.

Viele Menschen glauben, dass Schulteroperationen nichts bringen. Manche behaupten gar, sie würden die Situation oft noch verschlimmern. Zudem denken viele, man dürfe nach einer Operation den Arm wochenlang nicht bewegen. Wir nehmen solche Aussagen sehr ernst. Denn sie stammen häufig von Menschen, die schlechte Erfahrungen mit Schulteroperationen gemacht haben.

Besonders in früheren Zeiten, als die Diagnose- und Behandlungsmethoden noch nicht so weit fortgeschritten waren wie heute, haben Schulteroperationen häufig nicht die gewünschten Verbesserungen gebracht. Deshalb operieren wir erst, wenn wir es für notwendig und sinnvoll halten. Und wir setzen ausschließlich auf präzise Diagnostik, moderne Techniken und hochwertige Implantate. Nach der Operation wird meist mit frühen, kontrollierten Bewegungen begonnen, um Versteifungen und Funktionsverlust zu verhindern. So können wir bei unseren Patientinnen und Patienten sehr gute und verlässliche Ergebnisse erzielen. Und Sie können sich sicher sein: Bei OMOCURA ist Ihre Schulter in guten Händen.

Schulter-OP: Bei welchen Erkrankungen sinnvoll?

Wann eine Schulteroperation helfen kann – und warum.

Rotatorenmanschette

Rotatorenmanschette (Naht/Rekonstruktion)

Gerissene Sehnen der Schulter können zu einem Funktionsverlust beim Abheben des Armes führen. Schmerzen zeigen sich bei Bewegung oder auch in Ruhe während der Nacht. Haben nicht-operative Maßnahmen keine Beschwerdelinderung erbracht , so hilft die arthroskopische Naht / Rekonstruktion. Eine ca. 6-wöchige Nachbehandlung in einer Orthese, mit oder ohne Krankengymnastik, schließt sich der Operation an. Erfahrungsgemäß dauert es ca. 3 Monate bis Sie ca. 80% der normalen Schulterfunktion erlangen und ca. 12 Monate bis die maximale Schulterfunktion wiederhergestellt ist. Leichte sportliche Betätigung kann nach den ersten 3 Monaten wiederaufgenommen werden.

Bizepssehne

Lange Bizepssehne (Refixation/Tenodese)

Häufiges Überkopfarbeiten oder chronische Fehlhaltung können zu einer Entzündung oder Instabilität der langen Bizepssehne führen. Dieses Krankheitsbild zeigt sich häufig in einem vorderen Schulterschmerz sowie einer Zunahme der Schmerzen bei Überkopftätigkeiten. Die Therapie der Wahl sind hierbei nicht-operative Massnahmen mit Verbesserung der Oberkörperhaltung und Kräftigung der umgebenden Muskulatur. Lediglich in Ausnahmefällen die im mehrmonatigen Verlauf keine Schmerzabnahme zeigen, wird eine Tenodese („Naht“) der langen Bizepssehne in arthroskopischer Weise empfohlen.

Arthrose, Verschleiß

Arthrose des Schultereckgelenkes (Resektion)

Gelenkverscheiß kann sich auch an kleinen Gelenken wie dem Schultereckgelenk einstellen. Dieser ist in den meisten Fällen harmlos und häufig auch nur ein Zufallsbefund der keine Beschwerden verursacht. In wenigen Fällen können jedoch die Schmerzen, insbesondere beim Liegen auf der betroffenen Seite, die Nachtruhe erheblich stören. Einen ersten Schritt zur Behandlung stellen Krankengymnastik oder auch eine Spritzentherapie dar. Sollte unter diesen Maßnahmen die Schmerzhaftigkeit verbleiben kann in arthroskopischer Weise der Verschleiß abgetragen werden. Der Arm darf direkt im Anschluß an die Operation frei bewegt werden.

Arthrose des Schultergelenkes (Omarthrose)

Unterschiedliche Ursachen sind für die Ausbildung von Verschleiß am Schultergelenk denkbar. Neben Verletzungen in der Vorgeschichte, wie z.B. Gelenkbrüche oder häufiges Auskugeln des Gelenkes, können auch rheumatische Erkrankungen zur Ausbildung von Arthrose beitragen. Für den größten Anteil der Arthrosepatienten ist eine klare Ursache jedoch nicht zu finden. Hier werden sowohl eine Veranlagung als auch schwere andauernde körperliche Betätigung als mögliche Erklärungen herangezogen. In den Anfangsstadien der Arthrose besteht die Therapie aus unterschiedlichen nicht-operativen Maßnahmen. Schreitet der Verschleiß voran und bildet Knochendefekte in Verbindung mit Nacht- und Ruheschmerzen, so kann eine Schulterprothese für Schmerzlinderung / -freiheit sorgen.

Kalkschulter

Kalkablagerungen in den Sehnen der Rotatorenmanschette können spontan abheilen. In wenigen Fällen verfestigt sich das Kalkdepot so dass im Rahmen einer arthroskopischen Operation das Kalkdepot herausgeschält werden kann.

Instabilität der Schulter

Weichteilig (Labrumrekonstruktion)

Diese Verletzung tritt meistens im Rahmen eines Unfalles auf. Hierbei spricht man von einer Luxation („Auskugeln“) des Gelenkes. Die Therapie richtet sich nach dem Alter sowie dem sportlichen Anspruch. Grob zusammengefasst empfiehlt man bei eher jüngeren und sportlich aktiven Patienten eine arthroskopische Naht / Refixierung der verletzten Bänder und bei älteren sowie Gelegeheitssportlern eher ein nicht-operatives Vorgehen. Eine ca. 6-wöchige Nachbehandlung in einer Orthese, mit oder ohne Krankengymnastik, schließt sich der Operation an. Erfahrungsgemäß dauert es ca. 3 Monate bis Sie ca. 80% der normalen Schulterfunktion erlangen und ca. 12 Monate bis die maximale Schulterfunktion wiederhergestellt ist. Leichte sportliche Betätigung kann nach den ersten 3 Monaten wiederaufgenommen werden.

Knöchern (Korakoidtransfer nach Latarjet)

Hierbei handelt es sich um höhergradige oder wiederkehrende Instabilitäts-Ereignisse. Dabei kommt es neben weichteiligen Verletzungen auch zu Knochendefekten die sich entweder am Oberarmkopf oder an der Gelenkpfanne zeigen. Die Therapie der Wahl ist der knöcherne Aufbau der Gelenkpfanne mit ortsständigem Knochen der Schulter („Coracoidspitze“ oder „Rabenschnabelfortsatz“).

Schultereckgelenk (-Sprengung, AC-Gelenk)

Akut (Hakenplatte / arthroskopische Stabilisierung)

Ein direkter Sturz auf das Schultergelenk kann zu einer Instabilität des Schultereckgelenkes führen. Das Schultereckgelenk setzt sich zusammen aus dem Schlüsselbein („Clavicula“) und einem Anteil des Schulterblattes. Die Instabilität wird in mehrere Grade eingeteilt. Eine Empfehlung zur Operation (arthroskopisch oder offen) wird nur bei höhergradigen Instabilitäten ausgesprochen. Die überwiegende Anzahl der Instabilitäten am Schultereckgelenk („ACG“) kann nach genauer Diagnose ohne operative Massnahmen behandelt werden. Wichtig bei der Therapieempfehlung ist die Zeit die seit dem Unfall vergangen ist. In den ersten 3 Wochen nach einem Unfall spricht man von einem akuten Fall. Ab der 4. Woche dagegen bezeichnet man die Verletzung als chronisch (s. Schultereckgelenk – chronisch). Der Vorteil der Stabilisierung des Gelenkes mittels Hakenplatte liegt in der Möglichkeit der freien Beweglichkeit des Armes direkt im Anschluß an die Operation. Jedoch muss die Hakenplatte nach ca. 3 Monaten im Rahmen eines ambulanten Eingriffes wieder entfernt werden.

chronisch (Hakenplatte + Sehnenaugmentation)

Bleibt eine Instabilität des Schultereckgelenkes über die 3. Woche nach der Verletzung schmerzhaft und verursacht Beschwerden, so ändern sich die operativen Verfahren. Eine alleinige Stabilisierung des Gelenkes mit einer Hakenplatte führt nach der planmäßigen Entfernung der Platte zu einer unverantwortlich hohen Quote an erneuten Instabilitäten. Daher wird bei chronischen Fällen zusätzlich zur Hakenplatte eine körpereigene Sehne um das Schlüsselbein gelegt um die langfristige Stabilität zu gewährleisten.

Anatomisches Schultermodell zur Erklärung des Ablaufs und der postoperativen Betreuung nach einer Schulterarthroskopie bei OMOCURA

Davor und danach: So läuft eine OP bei OMOCURA.

Eine typische Behandlung bei uns beginnt mit Ihrem Termin bei OMOCURA. Im Mittelpunkt stehen zunächst das persönliche Kennenlernen und die gründliche Auswertung aller Befunde, ergänzt durch eine präzise klinische Untersuchung durch uns. So gewinnen wir ein genaues Bild der Situation. Nun können wir gemeinsam mit Ihnen die bestmögliche Behandlungsstrategie festlegen.

 

Sollte eine Operation notwendig sein, ist in der Regel eine zeitnahe Terminvergabe möglich. Ihr behandelnder Spezialist kümmert sich persönlich um die operative Planung, die Versorgung mit Rezepten, die Ausstellung der notwendigen Krankschreibungen und die Begleitung während Ihres stationären Aufenthalts. So haben Sie immer eine Bezugs- und Ansprechperson und werden nicht hin und her gereicht.

 

Auch nach dem Eingriff werden Sie bei OMOCURA persönlich betreut. Über direkte Kommunikationswege wie E-Mail können Sie Ihre Fragen jederzeit klären. All unsere Maßnahmen verfolgen das Ziel, eine rasche und sichere Widerherstellung der Schulterfunktion zu erreichen.

Wie lang dauert die Heilung bei einer Schulteroperation?

Die Heilungsphase nach Ihrer Operation hängt stark von der Art des Eingriffs ab. Nach rekonstruktiven Maßnahmen (z. B. Sehnenrekonstruktion) oder einer Endoprothesenimplantation dauert es in der Regel etwa zwei bis drei Monate, bis die Schulter für normale Tätigkeiten im Alltag fit ist. Anschließend folgt ein weiterer Kraftaufbau, um die vollständige Beweglichkeit und Ausheilung zu erreichen. Dies benötigt etwas mehr Zeit und kann bis zu einem Jahr dauern.

Wie lang dauert die Arbeitsunfähigkeit bei einer Schulteroperation?

Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach Ihrer beruflichen Belastung. Menschen, die im Büro arbeiten, können nach etwa zwei bis drei Wochen zurück zur Arbeit. Bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten, etwa im Handwerk, ist ein Ausfall von zwei bis drei Monaten realistisch.

Wie lang dauern die physiotherapeutischen Anwendungen?

Nach einer Schulteroperation ist die physiotherapeutische Übungsbehandlung unverzichtbar. Diese dauert meist etwa zwei bis drei Monate bei ein bis zwei Anwendungen pro Woche. Nur so können Beweglichkeit, Kraft und Koordination schrittweise verbessert und ein dauerhaft stabiles Ergebnis gesichert werden. Um die Schulterfunktion zuverlässig und nachhaltig wiederherzustellen, ist diese Kombination aus gezielter Nachsorge, kontinuierlicher Bewegungstherapie und regelmäßiger ärztlicher Kontrolle ausschlaggebend.

Was meinen Sie?

So bewerten uns unsere Patientinnen und Patienten.

Ob im Erstgespräch oder während einer Behandlung, bei OMOCURA genießt Kommunikation einen hohen Stellenwert. Umso mehr freuen wir uns über positive Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten, ob online oder offline.