Steht ein operativer Eingriff an, sollte nicht nur das behandelnde Team bestens Bescheid wissen. Auch Sie können viel dazu beitragen, unnötigen Stress zu vermeiden, den Heilungsprozess zu beschleunigen und ins aktive Leben zurückzukehren. Die häufigsten Fragen rund ums Thema Operation finden Sie hier. Sollte Ihnen nach dem Durchlesen immer noch nicht alles klar sein, zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen. Schließlich geht es um Ihre Gesundheit.
Vor Ihrer Schulteroperation
Wo findet meine Operation statt?
Ihre stationäre Operation findet in der Facharztklinik Hamburg statt. Die Klinik belegt regelmäßig Spitzenplätze in Krankenhausrankings, wenn es um Patientinnen- und Patientenzufriedenheit und Qualitätsreports geht. Bei rund 8000 Eingriffen pro Jahr dürfen Sie ein bewährtes, eingespieltes Team erwarten, das höchsten Wert auf eine kompetente und freundliche Behandlung legt. Das erfahrene Schulterzentrum mit seinen rund 1500 Eingriffen pro Jahr steht für eine hohe Qualität der Arbeitsabläufe. Die Anschrift lautet: Martinistraße 78, 20251 Hamburg.
Ihre ambulante Operation findet in der Hafenklinik Hamburg statt. Die modern ausgestattete Klinik am Baumwall verbindet hohen Komfort mit persönlicher Betreuung. Ein Schwerpunkt liegt auf ambulanten orthopädischen Operationen, die in hochwertig ausgestatteten OP-Räumen durchgeführt werden. Die Anschrift lautet: Herrengraben 30–31, 20459 Hamburg.
Muss ich vor der Operation noch mit einer Narkoseärztin/einem Narkosearzt sprechen?
Ja, vor Ihrer Schulteroperation müssen Sie mit einer Anästhesistin bzw. einem Anästhesisten sprechen. Dies ist zwingend erforderlich und vorgeschrieben, um Ihre Gesundheit zu schützen und Ihre Operation optimal vorzubereiten. Alle notwendigen Unterlagen erhalten Sie von uns in der Praxis. Sobald eine Operation notwendig ist, vereinbaren Sie bitte so früh wie möglich einen Termin in der Anästhesieabteilung. Gern erhalten Sie von unserem Team die richtige Telefonnummer.
Benötige ich vor der Operation noch Blutuntersuchungen und ein EKG?
In der Regel werden keine weiteren Untersuchungen wie Blutbild und EKG für Ihre Schulteroperation benötigt. Ob dies im Einzelfall erforderlich ist, entscheiden die Kolleginnen der Anästhesie beim Aufklärungsgespräch und anhand Ihrer Krankheitsgeschichte. Der Schutz Ihrer Gesundheit hat höchste Priorität.
Nach Ihrer Schulteroperation
Wie lang dauert die Heilung?
Die Dauer der Heilung richtet sich nach der Art des Eingriffs und anderen Faktoren. Gelenkoperationen zeigen in der Regel eine mehrmonatige Heilungsdauer. Die Schulter ist üblicherweise nach zwei bis drei Monaten gut, nach etwa einem Jahr sehr gut verheilt. Die vollständige Ausheilung dauert bis zu einem Jahr, sowohl bei Sehnenrekonstruktionen als auch bei einem vollständigen Gelenkersatz.
Erhalte ich von OMOCURA Rezepte und eine Krankschreibung?
Ja, vor Ihrer Schulteroperation müssen Sie mit einer Anästhesistin bzw. einem Anästhesisten sprechen. Dies ist zwingend erforderlich und vorgeschrieben, um Ihre Gesundheit zu schützen und Ihre Operation optimal vorzubereiten. Alle notwendigen Unterlagen erhalten Sie von uns in der Praxis. Sobald eine Operation notwendig ist, vereinbaren Sie bitte so früh wie möglich einen Termin in der Anästhesieabteilung. Gern erhalten Sie von unserem Team die richtige Telefonnummer.
Erhalte ich von OMOCURA Rezepte und eine Krankschreibung?
Sie werden von uns bei der Entlassung mit allen erforderlichen Rezepten und der Krankschreibung versorgt. Ihre Krankschreibung und das Schmerzmittelrezept erhalten Sie in elektronischer Form, die genauen Angaben erfahren Sie im Entlassungsbericht. Das Physiotherapierezept erhalten Sie ausgedruckt mit dem Bericht.
Wie lang dauert die Krankschreibung bei einer Schulter-OP?
Die Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach Ihrer beruflichen Tätigkeit. Für leichte Tätigkeiten, etwa im Büro oder als Lehrkraft, sollten Sie mit einem Ausfall von etwa zwei bis drei Wochen rechnen. Für körperliche Tätigkeiten, etwa im Handwerk, kann es durchaus zwei bis drei Monate dauern. Die genaue Dauer hängt vom Heilungsverlauf und weiteren Faktoren ab. Sprechen Sie dazu gern mit uns.
Sollte ich Bettruhe einhalten?
Nein, nach einer Schulter-OP sollten Sie keine Bettruhe einhalten. Im Gegenteil, je schneller Sie aus dem Bett kommen, desto besser. Sie sollten so früh wie möglich die Orthese ablegen und spazieren gehen, damit Sie das „Lockerlassen“ üben. Setzen Sie den Arm so früh wie möglich aktiv ein, um zügig Alltagsdinge erledigen zu können. Dabei gilt: maximal bis zur Horizontalebene und fünf Kilogramm Belastung. Häufiges Liegen kann dagegen zu Schulterschmerzen führen, während häufiges Stehen, Sitzen und Spazierengehen die Schulterschmerzen eher reduziert.
Wie lang muss ich die Orthese/Bandage tragen?
In den ersten vier Wochen sollte außerhalb des Hauses eine Orthese getragen werden, insbesondere „unter Leuten“ – etwa unterwegs im ÖPNV, im Supermarkt oder im Kino/Theater. In sicherer Umgebung, also zu Hause und insbesondere beim Schlafengehen, sollte die Bandage abgelegt werden. Die Orthese erhalten Sie von uns. Diese wird Ihnen direkt nach der OP im Operationssaal fachgerecht angelegt.
Wie darf ich den Arm benutzen?
Die sicherste Haltung für die Schulter nehmen Sie ein, wenn Sie den Arm locker hängen lassen. Dabei ist es wichtig, die Schulter und Nackenmuskulatur komplett zu entspannen und die Schulter nicht hochzuziehen. Beim Spazierengehen sollten Sie den Arm locker mitführen. Sie dürfen direkt nach der Operation den Arm bis zur Horizontalebene und mit maximal fünf Kilogramm aktiv benutzen. Um die Schmerzlinderung zu fördern, empfehlen wir Ihnen das Ablegen der Orthese und das Lockerlassen im Schulter-/Nackenbereich sowie im gesamten Arm.
Wie lang soll ich die Pflaster tragen?
Bei der stationären Entlassung werden Sie von uns mit Duschpflastern versorgt. Diese Duschpflaster sollten nach einer arthroskopischen Operation noch etwa sieben Tage auf der Wunde verbleiben. Die Pflaster müssen nicht gewechselt werden, da sie atmungsaktiv sind. Nach sieben Tagen dürfen Sie die Pflaster einfach entfernen. Bei offenen Operationen dagegen sollten Sie die Pflaster bis zum Fadenzug drauflassen. Sollte ein Duschpflaster stark verschmutzt oder durchnässt sein, können und dürfen Sie es selbstverständlich wechseln.
Wann werden die Fäden gezogen?
Für alle arthroskopischen Operationen verwenden wir einen selbstauflösenden Faden, der nicht gezogen werden muss. Für offene Operationen (z. B. Gelenkersatz) sollte der Faden nach 10 bis 14 Tagen gezogen werden. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie mit Ihrem Entlassungsbericht. Den Fadenzug können Sie bei Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt, bei Ihrer Orthopädin bzw. Ihrem Orthopäden oder bei uns durchführen lassen.
Wann soll ich mit der Krankengymnastik beginnen?
Sobald Sie Ihre Schulteroperation hinter sich haben und Termine für die Krankengymnastik erhalten, dürfen Sie direkt loslegen. Auch ein Beginn der Physiotherapie nach zwei bis drei Wochen stellt kein Problem dar.
Wie lange soll ich Krankengymnastik machen und ist die Krankengymnastik „Pflicht"?
Erfahrungsgemäß reichen etwa 8 bis 10 Wochen Krankengymnastik nach einer Schulter-OP aus. In Einzelfällen kann die Dauer der Krankengymnastik variieren. Wir empfehlen eine bis zwei Anwendungen pro Woche, da die Schulter lange Regenerationsphasen benötigt. Gut zu wissen: Sie sind nicht dazu verpflichtet, zur Krankengymnastik zu gehen. Die Gymnastik soll helfen, die Leistungsfähigkeit Ihrer Schulter wiederherzustellen. Dabei sollte die Krankengymnastik im schmerzarmen Bereich erfolgen. Sollten Sie unter starken Schmerzen leiden, unterbrechen oder beenden Sie die Krankengymnastik. Sprechen Sie dazu unbedingt mit den behandelnden Personen oder mit uns.
Ab wann darf ich wieder Auto fahren?
Erfahrungsgemäß dürfen die meisten Patientinnen und Patienten etwa vier Wochen nach der Schulter-OP wieder Auto, Fahrrad oder Motorrad fahren. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Arm reflexartig und ungehindert bewegen können, bevor Sie wieder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.
Ist eine Kontrolle erforderlich?
Falls alles problemlos verläuft und Sie keine Fragen haben, ist eine Kontrolle nicht zwingend erforderlich. Sollten jedoch Fragen und Unklarheiten auftauchen, melden Sie sich bitte umgehend bei Ihrem OMOCURA-Team. Sicher ist sicher.
Was meinen Sie?
So bewerten uns unsere Patientinnen und Patienten.
Ob im Erstgespräch oder während einer Behandlung, bei OMOCURA genießt Kommunikation einen hohen Stellenwert. Umso mehr freuen wir uns über positive Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten, ob online oder offline.
Wagner Victoria
Bei Dr. Giannakos bin ich gelandet, nachdem ich die vielen guten Bewertungen bei Google gelesen habe – und das war definitiv die beste Entscheidung. Meine Schulter-OP (Sehnen- und Muskelriss) ist jetzt eine Woche her, und obwohl ich meinen Arm fast schon wieder uneingeschränkt bewegen kann, halte ich mich aus reiner Vorsicht weiterhin an seine Empfehlungen. Man merkt sofort, dass er absolut weiß, was er tut, und er geht mit seinen Patienten so um, wie er selbst behandelt werden möchte. Rundum empfehlenswert!
Google Bewertung
Rasa Joniskiene
Ich möchte dem Arzt und seiner Mitarbeiterin an der Rezeption mein größtes Lob aussprechen. Von der Terminvergabe bis zur Operation lief alles sehr gut und reibungslos. Besonders begeistert bin ich von der menschlichen, einfühlsamen und beruhigenden Art der Kommunikation des Arztes.
Nach einem Jahr voller Schmerzen und mehreren Arztbesuchen hat Dr. Gianakos sofort erkannt, worin das Problem liegen könnte. Ohne zu zögern hat er zusätzliche Untersuchungen veranlasst und einen OP-Termin vorgeschlagen. Endlich habe ich mich ernst genommen und gut aufgehoben gefühlt.
Ich kann Dr. Giannakos zu 100 % weiterempfehlen und möchte mich noch einmal ganz herzlich bedanken.
Google Bewertung
Anonym
Im Februar wurde meine Schulter operiert. In der Facharzt-Klinik in Hamburg. Die OP verlief ohne Probleme. Ich war 3 Tage im Krankenhaus. Dr. Giannakos kümmerte sich um mich und kam mehrmals ins Krankenzimmer. Sehr freundlich und immer gut drauf, so freute ich mich auf seine Besuche. Ich würde jederzeit meinen besten Freunden raten, sich von ihm an der Schulter operieren zu lassen, wenn es notwendig ist.